Schulentwicklungsprojekte

 

Im Dezember 2007 endete das über 2 Jahre dauernde Schulentwicklungsprojekt „Soziale Schulqualität an Thüringer Grundschulen“. Die folgende Einschätzung erhielt unsere Schule abschließend:

Ein Ort, wo Lernen Spaß macht: Hohe Schulqualität an der Grundschule Karolinum in Altenburg

Gehst Du gern in deine Schule? Verstehst du dich gut mit deinen Lehrern? Helfen dir deine Mitschüler, wenn du einmal etwas nicht kannst? Unterstützen dich deine Eltern bei den Hausaufgaben? Das sind Fragen, die eigentlich nicht auf dem Stundenplan von Grundschulen stehen. Doch zurzeit spielen sie an der Grundschule Karolinum in Altenburg eine wichtige Rolle. Denn in Zusammenarbeit mit dem Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung aus Göttingen (ibbw) hat das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) in sieben Bundesländern an 82 Grundschulen über 8.000 Mädchen und Jungen nach ihrer Sicht auf die Schulqualität ihrer Schule befragt. Die Grundschule Karolinum in Altenburg ist eine von 12 Grundschulen in Thüringen, die an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Unsere Schule ...“ teilnehmen. Die Kinder haben dabei im Rahmen eines spielbasierten Erhebungsverfahrens auf fast 70 Fragen zum Thema Schulqualität geantwortet.

Nach der Auswertung durch das IFK stellte sich heraus, dass die Grundschule Karolinum für die Kinder ein Ort ist, wo sie gern hingehen. Der Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft wird von den meisten Schülerinnen und Schülern sehr positiv bewertet. Auch für die Lehrer und für den Unterricht gab es ein großes Lob. Besonders angenehm wird das „Schulklima“ in Altenburg empfunden. Dies zeigt der Vergleich mit den anderen rojektbeteiligten Grundschulen aus Thüringen. Deshalb fällt die Gesamtnote, die die Kinder ihrer Grundschule Karolinum gegeben haben, mit einer „eins-bis-zwei“ auch sehr gut aus.

Aber Erfolg verpflichtet! Deshalb bleibt zum Thema Schulqualität auch in Altenburg noch einiges zu tun. Ein Befragungsergebnis lautet: Die Mädchen und Jungen würden gern häufiger im Schulalltag mitentscheiden. Deshalb nutzen die Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule Karolinum nun über ein ganzes Jahr lang das Fortbildungsangebot des ibbw, um neue Lehr- und Lernangebote aufzubauen. Ziel dieser zusätzlichen Anstrengungen war es, die soziale Schulqualität an der Grundschule Karolinum weiter zu verbessern. Lehrer und Schüler sind gemeinsam auf einem guten Weg hierzu.

Partizipation leben in Kindergarten und Grundschule

?Soziale Partizipation bedeutet, dass man seine Wünsche und Interessen äußert und in die Gruppe einbringt; dass man versucht, eigene Wünsche mit klugen Argumenten zu verteidigen und schließlich mit Unterstützung anderer durchzusetzen.

Im Frühjahr 2008 wurde der Entschluss gefasst, ein neues Projekt mit einem Zeitumfang von 3 Jahren in Angriff zu nehmen. Hinter der Bezeichnung „Partizipation leben in Kindergarten und Grundschule“ verbirgt sich die Absicht zur früh einsetzenden Demokratieerziehung und Vorurteilsprävention durch soziale Partizipation. Unsere Ziele sind dabei, eine stärkere Berücksichtigung der Kinderinteressen im pädagogischen Alltag zu erlangen, einen besseren Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule zu schaffen und die soziale Partizipation von Kindern beim alltäglichen Handeln durch bedarfs- und interessenbezogene Fortbildungsangebote zu fördern. Initiiert und betreut wird das Projekt vom Institut für angewandte Familien-, Kindheit- und Jugendforschung an der Universität Potsdam. Natürlich wird es vom Thüringer Kultusministerium unterstützt. Es bringt aber nicht den Erfolg, wenn wir als Grundschule allein daran arbeiten. Also schlossen wir einen Kooperationsvertrag mit der DRK-Kindertagesstätte „Brummkreisel“ und der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe e. V. „Pusteblume“. Wir hoffen auf ein großes Interesse der Eltern, denn auch für diese ist es ja ein bedeutender Schritt, wenn ihre Sprösslinge zur Schule kommen.